Verlagsgeschichte

Der Bühnen- und Musikverlag Hans Pero wurde im Jahre 1948 von Gudrun und Hans Pero gegründet. Der Kauf des Verlages Max PFEFFER im Jahr 1949 ebnete den Weg zu einem vielseitigen Bühnenverlag. Gemeinsam mit dem Vertrieb der musikalischen Werke von Hans PERO (Opern und musikalische Lustspiele im Stil der dreißiger Jahre) war das Repertoire des PFEFFER Verlages mit Stücken aus den zwanziger und dreißiger Jahren von Beginn an Garant für einen Erfolg, der bis heute Dank zahlreicher Bühnen- und Fernsehproduktionen anhält.

Für mehr als vierzig Jahre nahmen zwei Autoren eine besonderen Platz im Tätigkeitsbereich des Verlages ein. Es waren dies Fritz HOCHWÄLDER, dessen Werke dem Verlag besonderes Profil verliehen, sowie Karl SCHÖNHERR. Sternstunden der Verlagstätigkeit für Letzteren waren einerseits die zahlreichen Verfilmungen des "Weibsteufel", insbesondere jene durch Jo BAIER im Jahr 2001, und andererseits Martin KUSEJS Burgtheaterinszenierung von "Glaube und Heimat" im selben Jahr, die auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Seit mehr als 25 Jahren werden die Musikverlagsaktivitäten durch die Vertretung des ältesten deutschen Musikverlages, BREITKOPF & HÄRTEL, Wiesbaden, ergänzt. Zahlreiche Orchesterkonzerte sowie Musiktheaterproduktionen an allen österreichischen Bühnen und Festivals sind dadurch mit dem Schicksal des Verlages eng verbunden. Meilensteine waren sicherlich BUSONIS "Doktor Faust" bei den Salzburger Festspielen im Jahr 1999, LACHENMANNS "Mädchen mit den Schwefelhölzern bei den Wiener Festwochen und bei den Salzburger Festspielen in den Jahren 2003 und 2002 sowie MATTHUS' "Unendliche Geschichte" in der aktuellen Spielzeit am Landestheater Linz.

Ende der neunziger Jahre versuchte man mit einer neuen sehr verantwortungsvollen Schiene, zeitgenössischen Autoren den Weg zu einer Uraufführung und vor allem zu einer weiteren Produktion zu ebnen. Die ersten Erfolge stellten sich mit Josef RIESERS Stücken Furor (Regie Hans GRATZER), Schwarzer Schleim (Regie Katharina THALBACH) und Hans und Hanni (Regie Helga ILLICH) ein.

Im Herbst 2002 schenkten schließlich drei neue Autoren Carl DJERASSI, Karl FALLEND und Wolfgang KINDERMANN dem Verlag das Vertrauen, die Geschicke ihrer Werke in die Hand zu nehmen. Seit mittlerweile 15 Jahren nehmen die Stücke von Christoph BRAENDLE eine bedeutende Rolle im Verlagsprogramm ein. Besondere Inszenierungen von "Marrakesch, Madrid oder das böse Herz" fanden 2009 im Landestheater Coburg und 2020 bei den Badhersfelder Festspielen statt.

Mit Ronald RUDOLL und Werner ROHRHOFER schlossen sich in den letzten Jahren zwei Komödien-Schriftsteller dem Verlag an, deren Werke immer wieder in Österreich zu sehen sind. Einen großen Erfolg landete von 2016 bis 2021 Ralph BENATZKYS Operette "Axel an der Himmelstür" in der Bearbeitung von Peter LUND an der Wiener Volksoper, von dessen Inszenierung die Tageszeitung der Standard schrieb, dass sie 25 Jahre auf dem Spielplan bleiben sollte.

Wenn Sie den Wunsch haben, die neuen Texte unserer Autoren kennenzulernen, so teilen Sie uns dies doch gleich an office@peroverlag.at mit.

Wenn Sie selbst Ihre eigenen Texte als Autor zur Begutachtung übermitteln möchten, so bitten wir Sie höflich, diese als Manuskript per Post zu übermitteln. Über sonstige Nachrichten freuen wir uns unter office@peroverlag.at.

Die Verlagsleitung

Kontakt  
Verlagsgeschichte  
Subvertretungen  
Musikverlag  
Aufführungsrechte  
   SUCHE STARTEN   
HOME  |  KONTAKT  |  NEWSLETTER
BDF-net Agentur für neue Medien GmbH