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Die Fahne weht |
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Das von den Franzosen besetzte Tirol scheint gebrochen, doch die französischen Offiziere wissen, solange sie nicht die Berg-Isel-Fahne des Widerstandes in Händen halten, ist die Gefahr eines neuerlichen Aufruhrs nicht gebannt. So wird also die Nachricht verkündet, wer vom Versteck der Fahne wisse und dieses Geheimnis nicht preisgebe, sei des Todes. Eine bedrückte Stimmung geht im Dorf umher, denn zumindest einer sollte dieses Versteck kennen und zwar der letzte Fahnenträger Peter. In ihm aber ist der Aufstand gegen die Besatzer noch lange nicht gebrochen. Er glaubt noch an Andreas Hofer und hofft auf dessen Wiederkehr, aber der Sandwirt wurde bereits gefangen genommen. Als Peter angedroht wird, das Klausenmaidl werde erschossen, falls er das Versteck der Fahne nicht preisgebe, beugt er sich und befreit sie Fahne aus ihrem Versteck. Als er sie aber wieder in Händen hält, ist er abermals der Fahnenträger und nicht länger ein Unterdrückter und bäumt sich ein letztes Mal vor den Besatzern auf, wird schließlich aber unter der wehenden Fahne erschossen. |
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Stück |
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Die Fahne weht |
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Autor |
Schönherr, Karl |
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Damen 4 |
Herren 12 |
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Kategorie |
Schauspiel
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